Abteilung Theater des Turnvereins Kirchenlamitz e.V.

Abteilungsleiterin: Karina Tröger

Jahnstr. 5
95158 Kirchenlamitz

Telefon (09285) 341

E-Mail E-Mail:

Theater_2019

 

Liebe Theaterfreunde,

 

bald ist es wieder soweit. Unser neues Stück heißt 

 

Außer Spesen nichts gewesen von Bernd Gombold.

 

Zum Inhalt:

Bei Familie Müller herrscht Aufbruch-Chaos, denn alle Familienmitglieder stehen kurz vor einer Reise. Mutter Elisabeth fährt zur Kur. Tochter Sabrina will mit ihrem neuen Freund zu einer Rucksacktour nach Tibet aufbrechen und Opa Gustav muss an einer Seniorenwallfahrt teilnehmen. Vater Gottfried packt die Tasche für eine berufliche Fortbildung, hat sich aber dummerweise sein Bein verstaucht. Elisabeth zögert deshalb, die Kur überhaupt anzutreten, doch ihr Mann setzt alles daran, dass alle Familienmitglieder wie geplant verreisen. Warum nur? Natürlich wollen wir nicht zu viel verraten. Nur so viel, so manche Pläne werden dann aber von der aufdringlichen Nachbarin Helene durchkreuzt. Außerdem bringt Martin, der Paketbote permanent mysteriöse Pakete. Auch Opas Freund Max hat so einiges am Kerbholz. Gottfrieds Schwiegermutter, eigentlich zum Blumengießen bestellt, zeigt dann auch noch ganz neue Seiten und der Wunderheiler Yogi zieht so manche in seinen Bann. Natascha, das russische Wunder von der Wolga steht dabei im Mittelpunkt des bunten Treibens. Lassen Sie sich überraschen, die Lachmuskeln werden in jedem Fall trainiert.

 

Die Aufführungen finden an folgenden Tagen statt:

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Freitag, 4. Oktober 2019, 20.00 Uhr

Samstag, 5. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Sonntag, 6. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Freitag, 11. Oktober 2019, 20.00 Uhr

Samstag, 12. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Sonntag, 13. Oktober 2019, 18.00 Uhr

 

Der Kartenvorverkauf startet am Samstag, 14. September 2019 um 9 Uhr im Jeansladen Sabine Müller in Kirchenlamitz.

Es grüßt die Theatergruppe des TVK

Theater


Aktuelle Meldungen

Verrückt auf die russische Perle Natascha

(14.10.2019)

Von Willi Fischer

Der Turnverein 1887 ist als Traditions-Verein und größter Verein in der Stadt Kirchenlamitz nicht nur sportlich auf der Höhe, sondern bewegt sich auch erfolgreich auf dem gesellschaftlichen und kulturellen Parkett. Dies stellte jetzt mit Bravour die Theatergruppe mit den elf Mitwirkenden in sieben Aufführungen sichtbar unter Beweis. Zur Aufführung kam der Schwank „Außer Spesen nichts gewesen“ von dem bekannten Autor Bernd Gumpold. Hervorzuheben ist, dass die Darsteller dabei ein herausragendes schauspielerisches Talent zu Tage legten.

 

Das Stück hatte es in sich: Der Inhalt lässt ein urkomisches Verwirrspiel erkennen, das von knisternder Erotik und Doppelmoral gekennzeichnet ist. So herrscht bei der Familie Müller Aufbruch-Chaos, denn alle Familienmitglieder stehen kurz vor einer Reise. Mutter Elisabeth (Karina Tröger) fährt zur Kur. Tochter Sabrina (Rebekka Menzel) will mit ihrem neuen Freund zu einer Rucksacktour nach Tibet aufbrechen. Auch Opa Gustav (Udo Tröger) muss unbedingt an einer Seniorenwallfahrt nach Rom teilnehmen. Vater Gottfried (Rainer Gärtner) packt schon die Reiseutensilien für eine berufliche Fortbildung. Unglücklicherweise hat er sein Bein verstaucht und humpelt mit einer Schiene umher. Die Frau von Gottfried, Elisabeth, zögert deshalb, ihre Kur überhaupt anzutreten. Besorgt ermahnte sie ihren Ehegatten: „Andere lassen sich krankschreiben bei so einer Verletzung“. Als scheinbar pflichtbewusster Beamter antwortet Gottfried: „Elisabeth, Kommunikations-Training, das ist enorm wichtig. Und als Beamter bekomme ich sogar Reisekosten und Fahrgeld dafür. Ich wäre ja blöd, nicht auf Fortbildung zu gehen.“ Gottfried setzt trotz aller Bedenken vehement alles daran, dass alle Familienmitglieder wie geplant verreisen. Das alles hat auch einen eigennützigen Grund, der außerhalb der bürgerlichen Moralvorstellungen steht. Gottfried hat nämlich hoch erotische Fantasien, die darin gipfeln sich mit Natascha (Heike Hübner), einem russischen Callgirl aus dem zwielichtigen Erotikgewerbe, zu vergnügen. Allerdings werden Gottfrieds Vorbereitungen von der äußerst aufdringlichen Nachbarin Helene (Monika Gärtner) durchkreuzt. In all diesem Chaos klingelte andauernd der sympathische Paketbote Martin (Simon Schricker), der hoch brisante Pakete mit einem kompromittierenden Inhalt von Sexartikeln bringt. Der frivole Opa Gustav täuscht seine avisierte Reise ebenfalls nur vor, um die sturmfreie Bude für ein ausgelassenes Gelage mit seinem Freund Max (Stefan Schneider) zu nutzen. Beim Eintreffen des russischen Girls ruft Gustav erfreut bei der aufgedrehten lauten Musik aus: „Natascha! Das macht mehr Spaß als die Seniorenwallfahrt“. Mitten in das Geschehen platzt Postbote Martin hinein. Er verkündet: „Mal wieder Expresszustellung.“ Erstaunt stellt er fest: „Wow, dieses Mal von Sexy-Hexy“. Elisabeths Mutter Frieda (Katrin Dogan), die zum Blumengießen bestellt ist, fällt angesichts des totalen Chaos, das sie vorfindet, in Ohnmacht. Und Elisabeth kommt auch wieder unerwartet nach Hause, sie will sich daheim von dem charmanten Wunderheiler Yogi (Benjamin Sieber) behandeln lassen, der esoterisch angehauchte und wundersam verkleidete angebliche Therapeut mit Heilkräften, der sich jedoch als Schleimer, falsch, verschlagen und Betrüger entpuppt. So ist das totale Chaos vorprogrammiert; denn keiner ist wie geplant verreist und jeder versucht mit wilden und haarsträubenden Geschichten sein „kleines Geheimnis“ zu vertuschen. Am Ende stellt sich noch zu allem Unglück heraus, dass Yogi und Natascha ausgefeilte Betrüger sind, die es nur auf das Geld abgesehen haben. Und was geschieht mit Tochter Sabrina? Sie erteilt ihren Eltern eine heilsame Lektion und kommt zum Schluss noch mit ihrem sehnsüchtig geliebten neuen Freund zusammen. Bei dem heillosen Durcheinander mit Täuschungen, Betrügereien und unwahrscheinlichen Missverständnissen wurden die Lachmuskeln des begeisterten Publikums aufs äußerste strapaziert. Zum guten Schluss wurde jedem der „Schwindler“ zur Erkenntnis der Spiegel vorgehalten.

 

Hervorzuheben sind die sehenswerte reich ausgestattete Bühnenausstattung, in der sogar eine Metallstange für einen Pole Dance aufgebaut wird, sowie die originellen Kostüme. Eine wichtige Funktion nahm die Souffleuse Roswitha Weiß wahr, die dafür sorgte, dass die Schauspieler nicht den goldenen Faden verloren.

 

Stilvoll sorgten die Wirtsleute Ulli und Sabine für Pausensnacks mit Sekt und schmackvollen Häppchen.

 

Die Premiere in dem bis auf den letzten Platz besetzten Turnerheimsaal zeigte sehr deutlich, dass die Theatergruppe den Geschmack der Zuschauer gefunden hat. Es war eine Premiere, bei der die Theatergruppe mit Weltklasse-Format brillierte. Davon zeugten auch der immer wiederkehrende Szenenapplaus und der langanhaltende, begeisterte Applaus am Ende des Stückes.

 

Foto zur Meldung: Verrückt auf die russische Perle Natascha
Foto: Vorschaubild: Willi Fischer

Theaterausflug zum 20jährigen Jubiläum am 25./26. Mai 2019

(22.07.2019)

Kaum zu glauben, aber wahr,

die Theatergruppe gibt’s seit 20 Jahr.

Darum wurde überlegt

wohin der nächste Ausflug geht.

Berlin war das erklärte Ziel,

da gibt’s zu sehen stets sehr viel.

Die Bilder zeigen wir Euch gern

Vom Ku‘damm bis zum Berliner Bär‘n.

Viel Spaß damit und denkt daran,

im Oktober seh’n wir jedermann,

bei unserem nächsten Theaterstück.

Wir spielen wieder, habt Ihr ein Glück!

 

Außerdem besuchten wir mehrere Flohmärkte, die Zitatelle Spandau mit Führung, und den Fichtebunker, der schon viel erlebt hat und uns 2 Stunden in seine Geschichte eintauchen ließ.

 

Ein interessanter Ausflug mit tollen Leuten, die sich schon sehr auf das nächste Theaterstück im Oktober freuen.

 

Monika Gärtner

 

Foto zur Meldung: Theaterausflug zum 20jährigen Jubiläum am 25./26. Mai 2019
Foto: Theaterausflug zum 20jährigen Jubiläum am 25./26. Mai 2019

Erfolgreiche Theater-Premiere des Turnvereins - Urkomisch vom Anfang bis zum Ende

(30.10.2017)

Von Willi Fischer

Kirchenlamitz – Der Turnverein Kirchenlamitz ist als größter Verein in der Stadt Kirchenlamitz nicht nur sportlich auf der Höhe. Auch im gesellschaftlichen Bereich hat der Traditionsverein viel zu bieten. Dies bewies sehr eindrucksvoll die Theatergruppe des Turnvereins. Ein voller Erfolg war die fulminante Premiere des neuesten Stücks mit dem vielversprechenden Titel „Döner, Durst & Dosenwurst“ vor ausverkauftem Haus. Mit dem Spruch „Das kann ja heiter werden“ wurde nicht zu viel versprochen. Denn das Stück war urkomisch vom Anfang bis zum Ende. Wenn das Sprichwort „Lachen ist gesund“ stimmt, müssten alle Theaterbesucher danach kerngesund nach Hause gehen. Denn Lacher gab es fast bei jedem Satz der amüsanten Geschichte.

 

Der Schwank mit der turbulenten Komödie aus der Feder von Bernd Gombold in drei Akten erwies sich als eine gute Wahl. Das Publikum war von dem tollen Stück vollauf begeistert.

 

Damit tritt das Theater-Ensemble mit insgesamt 15 Mitwirkenden in insgesamt sieben Vorstellungen auf. Die herausragenden Leistungen der Laienspieler wurden vom Publikum mit Lachtränen, jeder Menge Szenen-Applaus und minutenlangen Schluss-Ovationen bedacht.

 

Vorhang auf! Dem Betrachter bot sich in prachtvoller und fantasievoller Dekoration der „Sultan Döner“, der Friseursalon „Gittis Schiefer Schnitt“, Joes Tattoo-Studio mit Fit & Sun und die Metzgerei Fleischle und Söhne. Das Fitness-Studio schwebte sogar auf der modernen Marketing-Schiene mit dem Lockangebot: HH“Heute Tattoo zum halben Preis und ein Freibier“.

 

Spannend, frivol und voller Überraschungen war der Handlungsablauf. Dabei standen der Spaß und die humorvollen Dialoge im Mittelpunkt. Die Schauspieler verstanden es vorzüglich und talentiert durch Mimik, Gestik und talentierter Darstellung das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Zeitweise glich das Stück einer humorvollen Krimi-Komödie.

 

Voll in ihre Rolle hineingewachsen war die naive und nicht immer unbedingt helle Vollblut-Fleischereiverkäuferin Edeltraud (Katrin Dogan), die sich immer wieder humorvoll artikulierte. Mit dem Gebrauch von Fremdwörter kennt sie sich aus, nur nicht mit den richtigen. Ihrem letzten Freund, so muss sie gestehen, war sie „interaktuell nicht ganz gewaschen.“ Aber sie will einen finden, der ihr „ebenerdig“ ist. Und hier hat sie ein Auge auf August geworfen, dem Sohn des Landwirtsehepaares Häberle. Ihre Beurteilung dazu: Er ist eine Mischung aus Einstein und Schwarzenegger – Schwarzeneggers Hirn und Einsteins Figur. Sie entpuppte sich jedoch als eine sympathische und liebenswerte Person, die allerdings trotzdem ein sehr robustes Auftreten hat. Sie sorgte für einen Lacher nach dem anderen. „Ist das Schwein auch kurz vorm verenden, in der Wurst schmeckt des dennoch blendend“, war eines von vielen Beispielen. Als schrill-flotte Friseurin Gitti präsentierte sich Karina Hering. Sie ist flott, frech, aufgedreht und lässt sich absolut nichts gefallen. Als Allrounder erwies sich nicht nur vom Outfit her Joe (Udo Tröger). Allein seine Aufmachung voller Tätowierungen machten als Werbeträger sein „Kunst-Handwerk“ nach außen deutlich sichtbar. Er entpuppte sich als schräger Vogel, ist hart im Nehmen, hat ein cooles Auftreten und ist unheimlich schlagfertig.

 

Als Ausnahmeerscheinung erwies sich Döner-Inhaber Erkan (Benjamin Sieber) mit seinem gekonnten türkischen Slang, ausgestattet mit überschäumenden Temperament. Wer ihn nicht als Kirchenlamitzer kannte, würde ihm abstammungsmäßig durchaus türkische Wurzeln zuordnen. Er verkörperte wirklich einen veritablen türkischen Dönerverkäufer. So war er als unverwechselbarer Türke äußerst quirlig, temperamentvoll, sogar sympathisch, aber Macho und unheimlich impulsiv. Er ließ sogar die spitzen Messer blitzen. Von ihm wurde die angestaubte Geschäftswelt gehörig durcheinandergewirbelt. Sehr skeptisch steht auch die streitbare und argwöhnische Rektorin Gesine (Elisabeth Bayerlein) dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern. Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren penetranten notorischen Nörgeleinen auf Ablehnung. Sie ist unheimlich besserwisserisch, eckt mit jedem an und überzeugt durch ihr affektiertes Auftreten. Auch mit dem biederen und etwas altbackenen Landwirtsehepaar Karl Häberle (Addi Kielmann) und Magda Häberle (Heike Hübner), das eigentlich nur eine Frau für ihren Junggesellen-Sohn August (Monika Gärtner) sucht, legt sie sich an. So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar (Rainer Gärtner), der sich sehnlich den alsbaldigen Ruhestand wünscht, genug von der Rektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt. Dabei wünscht er sich nichts anderes als Ruhe und Gemütlichkeit. Er bediente als Polizist die Ressentiments gegenüber Beamten, indem er nahtlos von der Vesper- in die Mittagspause überging und während der Dienstzeit sich die Haare schneiden ließ mit der Begründung, dass diese ja auch während der Dienstzeit wachsen.

 

Das Spiel mit den Vorurteilen bis hin zur Persiflage setzte sich bei allen Rollen fort. Köstlich dazu einige Passagen aus den langen Dialogen, die von den Schauspielern zu bewältigen waren: So verweist Gitti auf einen Zeitungsbericht über den Gammelfleisch-Skandal in einer Metzgerei. Energisch antwortet die Wurstfachverkäuferin Edeltraud: „Diese widerlichen Schmierfinken von der Zeitung! Wenn ich schon Gammelfleisch höre! Die haben doch keine Ahnung! Frikadellen kann man auch aus älterem Fleisch noch gut machen. Man muss es nur gut würzen, dann riecht man nichts mehr.“ In einer anderen Szene macht sich Erkan an Edeltraud ran und lässt seine Muskeln spielen: „Willst du mal fühlen? Mach ich viel Training – überall“ und zeigt dies augenscheinlich an. Er bietet keck und unverfroren an: „Komm ich zum Rasieren zu dir – auch überall!“ Rektorin Gesine will Erkan korrigieren als er feststellt: „Alter! Bin ich konkret Erkan und gehört mich Sultan Döner und Pizza.“ Sie stellt fest: Deine Grammatik ist vollkommen falsch. Es muss heißen: Ich bin Erkan…“ Respektlos Erkan: „Was? Du auch Erkan? Voll die krasse Name für eine Tussi. He, Alter, arbeitest du auch in Geisterbahn mit dein Frisur? Bist du konkret Ober-Doktor-Tussi von Grundschule? Kannst du rechnen?“ Nicht aus der Ruhe lassen will sich Polizist Edgar, der gerade Brotzeit macht und eine Anzeige aufnehmen soll: „Ruhe: Dann nehmen wir das Protokoll eben hier auf. Aber ich warne euch: wenn ich nicht rechtzeitig in die Mittagspause komme, dann ist was los. Einer von euch schreibt mit, damit ich essen kann.“

 

Anlässlich des Stadtfestes lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein. Die Party läuft jedoch völlig aus dem Ruder. Dies zeigt sich am nächsten Morgen nicht nur an der chaotischen Hinterlassenschaft von Abfällen, Getränkedosen und Flaschen, sondern auch an den stark in Mitleidenschaft gezogenen Teilnehmern, die ihren Kater sichtlich und markant zum Ausdruck bringen. Erinnerungslücken verschärfen zudem die vermeintlich fürchterlichen Geschehnisse. Diese gipfeln im Verschwinden der Rektorin, die wie vom Erdboden verschluckt ist, wie in einem grausamen Mordzenarium.

 

Dazwischen gab es noch die Sache mit dem Kuheuter. Er erhob sich die Frage, was wohl in den Wiener Würstchen drin ist. Und ob ein Döner mit Kuheutern von alten Kühen angereichert ist, darüber gab es heftige Dispute, in deren Mittelpunkt wieder die Edeltraud steht. Sogar auf den Wunsch der Bauersleute Häblerle geht die Gute ein, deren altmodischen, unbeholfenen, ängstlichen Sohn August zu verführen, was jedoch damit endete, dass August im Kühlraum übernachten muss.

 

Auf dem Marktplatz nimmt nach der von Erkan spendierten „Rauchertüte“ mit zweifelhaftem Inhalt das Fest, das anschaulich gewaltig aus den Fugen geriet, ein schauriges Ende. Das Stück nimmt eine rasante Fahrt auf. Rektorin Gesine und August sind verschwunden, das Auto der Rektorin wird in einem Graben gefunden, ein Fleischermesser, etliche Lockenwickler und der Dönerspieß liegen blutig darin und die Dienstmütze des Polizisten Edgar blutverschmiert daneben. Man befürchtet das Schlimmste, will die „Leichen“ vielleicht für Dosenfleisch verwendet wissen. Denn verdächtig sind nahezu alle Beteiligten. Skurril die zentrale Frage, wie kommt man aus diesem schaurigen Schlamassel heraus? Doch das soll im Hinblick auf die weiteren Besucher der Vorstellung hier nicht verraten werden.

 

Cool präsentierten sich in dem Stück mit sehenswertem Outfit die Pennerin (Rebekka Menzel), der Killer und Rocker (Stefan Schneider), Rocker Mike Atze als Joe’s Neffe (Simon Schricker) und die Rocker Fury (Jenny Schröder) und Danger (Tina Walther). Souverän, jedoch aber unauffällig, fungierte Roswitha Weiß im Hintergrund, wenn bei den nicht einfachen Dialogen einfach „Nachhilfe“ benötigt wurde.

 

Das Schöne zum Schluss: Ein Liebespaar gab es am Ende in einer heißen und stürmischen Szene doch noch.

 

Das Turnverein-Ensemble präsentierte sich mit beachtlichem und bewundernswerten schauspielerischem Talent von begabten Akteuren. In knackigen, gut gespielten Witzen und Pointen fand es ein dankbares Publikum, das die herausragenden Leistungen mit langanhaltendem begeisterten, tosendem Applaus belohnte.

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Theater-Premiere des Turnvereins - Urkomisch vom Anfang bis zum Ende
Foto: Erfolgreiche Theater-Premiere des Turnvereins - Urkomisch vom Anfang bis zum Ende

SONDERVORSTELLUNG am 31.10.17 um 14:00 Uhr.... Döner, Durst und Dosenwurst

(28.09.2017)

Wegen der enormen Nachfrage hat sich die Theatergruppe entschlossen am Dienstag den 31.10.2017 um 14:00 Uhr eine Sondervorstellung zu geben.

Die Karten sind ab sofort wieder im Jeansladen erhältlich!!!

 

 

 

 

Für "Döner, Durst und Dosenwurst", das neue Stück der Theatergruppe, laufen die Proben auf Hochtouren.
Die Premiere, des Schwanks in 3 Akten von Bernd Gombold, rückt näher und der Kartenvorverkauf startet am 07.10.2017.

 

Also Lachmuskeln festhalten und Termin im Kalender eintragen.

 

Die Termine:
Freitag, 27. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Samstag, 28. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Montag, 30.Oktober 2017, 20.00 Uhr
Dienstag, 31. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 1. November 2017, 17.00 Uhr

 

 
Vorverkauf am 07.10.2017 ab 09.00 Uhr im Jeansladen
Sabine Müller, Kirchenlamitz.
Bitte beachten Sie die Tagespresse und die Plakatierung.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Theatergruppe des TVK

 

Foto zur Meldung: SONDERVORSTELLUNG am 31.10.17 um 14:00 Uhr.... Döner, Durst und Dosenwurst
Foto: SONDERVORSTELLUNG am 31.10.17 um 14:00 Uhr.... Döner, Durst und Dosenwurst

Bald ist es soweit!!!

(12.09.2017)

Der Kartenvorverkauf startet am 07.10.2017 um 09.00 Uhr im Jeansladen -Sabine Müller- Wunsiedler Str. 1. 95158 Kirchenlamitz

 

Döner, Durst und Dosenwurst ... so heißt das neue Stück der Theatergruppe

 

 

Foto zur Meldung: Bald ist es soweit!!!
Foto: Bald ist es soweit!!!

Döner, Durst und Dosenwurst ... so heißt das neue Stück der Theatergruppe

(14.06.2017)

Am Marktplatz eröffnet der quirlige Erkan einen Dönerladen. Kritisch wird er von den dortigen Geschäftsleuten beäugt: der „Vollblut-Fleischereifach-verkäuferin“ Edeltraud, der Friseurmeisterin Gitti und dem schrägen Joe vom Tattoo- und Fitnessstudio.

Erkan wirbelt die angestaubte Geschäftswelt gehörig durcheinander. Sehr skeptisch steht auch die streitbare Grundschulrektorin dem neuen Dönerladen gegenüber, denn Erkan erlaubt sich, die Grundschüler mit Döner zu beliefern. Aber die Rektorin stößt nicht nur bei Erkan mit ihren penetranten Nörgeleien auf Ablehnung. Auch mit dem Landwirtsehepaar Häberle, das eigentlich nur eine Frau für ihren altledigen Sohn August sucht, legt sie sich an. So ist es kein Wunder, dass sogar Polizist Edgar, der sich nichts sehnlicher als den baldigen Ruhestand wünscht, genug von der Grundschulrektorin hat, die jeden anzeigt und ständig für Arbeit und Ärger sorgt.

Anlässlich des Stadtfestes lädt Erkan alle in seinen neu eröffneten Laden ein. Die Party läuft jedoch aus dem Ruder. Am nächsten Morgen kann sich keiner mehr an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern. Die Grundschul-rektorin ist wie vom Erdboden verschluckt….

 

Döner, Durst und Dosenwurst

 

… so heißt das neue Stück der Theatergruppe.

Die Proben für den Schwank in 3 Akten von Bernd Gombold haben begonnen, die Termine stehen.

Und die Lachmuskeln werden mit Sicherheit strapaziert!

 

Die Termine:

Freitag, 27. Oktober 2017, 20.00 Uhr

Samstag, 28. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Montag, 30.Oktober 2017, 20.00 Uhr

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Mittwoch, 1. November 2017, 17.00 Uhr

 

Vorverkauf am 07.10.2017 ab 09.00 Uhr im Jeansladen

Sabine Müller, Kirchenlamitz.

Bitte beachten Sie die Tagespresse und die Plakatierung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Theatergruppe des TVK

„Die Silberhochzeit oder Lieber einen Mann als gar keinen Ärger.“

(30.12.2015)

Nach 4 Jahren hieß es im TVK endlich wieder: Alles nur Theater. Die Theatergruppe machte sich an einen neuen Dreiakter aus der Feder von Regina Rösch, der da hieß:


„Die Silberhochzeit oder Lieber einen Mann als gar keinen Ärger.“
Von Juli an wurde dafür fleißig geprobt, zum Schluss sogar bis zu 3mal die Woche, damit zur Premiere am 30.10.15 auch wirklich alles klappt. Und siehe da, das Stück war ein voller Erfolg. Wahrscheinlich, weil sich der ein oder die andere wiedererkannte und so manche „Kampfszene“  selbst in der Ehe schon erlebt hat. Originalton eines zuschauenden Teenagers: „Genau wie daham!“


Zum Inhalt des Stückes:

Wie so oft im Leben will der Ehemann Emil Fetzer (unvergleichlich gespielt von Udo Tröger) nicht das, was seine Frau Betty Fetzer (Monika Gärtner) sich vorstellt. Um doch noch die verdiente große Feier zur Silberhochzeit zu bekommen, muss sie mit viel Raffinesse ganz tief in die Trickkiste greifen.

 

Daraus zaubert sie die Erbtante Edith aus Amerika (grandios dargestellt von Heike Hübner), der Emil natürlich keinen Wunsch abschlagen kann.


Aber auch das Nachbarehepaar, Oswald (Addi Kielmann) und Helga Geiger (Elisabeth Bayerlein), haben bald Silberhochzeit und wollen natürlich in nichts nachstehen.


Der 25jährige Sohn Stefan Fetzer (Neuzugang Benjamin Sieber) muss sich eigens für die Feier die Susi (Karina Hering) als Verlobte suchen. Der gute Freund des Hauses Max Müller (Rainer Gärtner) setzt dem ganzen noch die Krone auf, in dem er gleich mehrerer Rollen ausfüllt, wie den 2. Feuerwehrkommandant Weiß oder Marcel Peters, gespielt mit unübertroffenem,  sächsischen Dialekt.


Fünf bis auf den letzten Platz ausverkaufte Vorstellungen und das große Lob des Publikums und der Presse entschädigten die Darsteller für alle Mühen. Besonders zu erwähnen sind unsere zwei Neuzugänge Benjamin Sieber und Rainer Gärtner, die viel Herzblut in ihre Rollen legten und somit sehr zum Erfolg dieses Stückes beitrugen.


Unserer fleißigen und aufmerksamen Souffleuse Christine Lang ist es zu verdanken, dass die Hänger nicht allzu vielen Leuten auffielen, außer wir lachten selbst Tränen darüber und steckten das Publikum mit an.


Alles in allem war es wieder einmal die ganze Arbeit wert, denn Lachen ist bekanntlich die beste Medizin und im Sportverein steht die Gesundheit ja an 1. Stelle.  :-)


Wir wollen hoffen, dass die nächsten Theateraufführungen nicht wieder so lange auf sich warten lassen…

 

Monika Gärtner

Foto zur Meldung: „Die Silberhochzeit oder Lieber einen Mann als gar keinen Ärger.“
Foto: „Die Silberhochzeit oder Lieber einen Mann als gar keinen Ärger.“


Fotoalben


Fotoalbum Theaterausflug
Theaterausflug
22.07.2019
Fotoalbum Döner, Durst und Dosenwurst
Döner, Durst und Dosenwurst
30.10.2017